Meine Auswanderung nach Finnland…Minun maahanmuutto Suomeen

Das Auswandern ist schon etwas Besonderes und es fängt weit bevor dem Umzug an, nämlich an dem Tag an dem du weißt, dass du es tun wirst.

Ich habe mich wahnsinnig über diese Möglichkeit gefreut, da es mich schon immer gereizt hat ins Ausland zu gehen. Das Leben in einem anderen Land, das Kennenlernen einer anderen Kultur und das Erlernen einer neuen Sprache sind unvergessliche Erfahrungen, die es einem zudem ermöglichen den eigenen Horizont zu erweitern und

viele Dinge durch eine andere Brille zu sehen. Ebenfalls bot sich dadurch für mich die tolle Möglichkeit, das Land aus der meine bessere Hälfte stammt, noch besser kennen und verstehen zu lernen.

Auf der anderen Seite war ich natürlich auch traurig, weil ich wusste das ich dadurch meine Freunde, Familie (inkl. Hund) weniger sehen werde. 😦

Des Weiteren habe ich mich auch immer wieder gefragt, wie es mit der Sprache klappen wird (was daraus wurde, werdet ihr in einem späteren Blogbeitrag lesen können :)). Ich habe von einigen Geschichten anderer Auswanderer gehört und die Bilanz war eigentlich so 50:50. Manche haben es geschafft die Sprache zu erlernen, wiederum andere leben seit Jahren hier und haben es nicht geschafft bzw. nur teilweise…. als kleiner Optimist, habe ich mich aber an der positiven Bilanz festgehalten und mir gesagt, dass ich einer derer sein werde, die es geschafft haben! 🙂

Last but not least war da natürlich noch der Job. Auch wenn ich das Unternehmen* an sich nicht gewechselt habe, bin ich hier doch in einer anderen Organisation, habe neue Kollegen, neue Aufgaben usw. Auch all das ist neu und bedeutet irgendwo von vorne anzufangen.

Natürlich ist es auch einfacher auszuwandern, wenn einem das Land doch schon etwas vertraut ist und man schon einen Job hat. Dies sind natürlich zwei Komponenten, die einem den Start deutlich vereinfachen. Doch am Ende des Tages ist es für alle, egal mit welchen Voraussetzungen, ein großer Schritt, der immer mal wieder das ein oder andere Hindernis beinhaltet- doch genau das macht es doch auch so spannend!

Der Termin für die Auswanderung stand schon Monate im Voraus fest, jedoch hat es sich angefühlt, als hätte ich einmal mit dem Finger geschnipst und schon saß ich im Flieger….

Mein Fazit bislang:

Meine Familie, Freunde und auch ich selbst würde mich als sehr organisiert und selbstständig beschreiben, jedoch muss ich sagen, seit ich hier bin, bin ich oft außerhalb meiner „Comfortzone“ und das meine ich gar nicht negativ, denn viele Situationen waren am Ende des Tages auch einfach nur lehrreich und charmant. Was ich damit meine, erfahrt ihr in meinen nächsten Blogbeiträgen….Viel Spaß beim Lesen!

Moi Moi , Sarah

*Bitte habt Verständnis, dass ich keine Angaben zu meinem Arbeitgeber machen möchte. In diesem Blog erzähle ich von meinem privaten Standpunkt heraus.

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